Spieleförderung: Millionen für Computerspiele

Foto: Oleg Gamulinskiy, Pixabay

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat entschieden: Die Entwicklung von Computerspielen soll 2020 mit 50 Millionen Euro gefördert werden. Außerdem sollen weitere Gelder bis 2023 fließen. Analoge Gesellschaftsspiele profitieren von der Förderung ebensowenig wie Spielefestivals, die Computerspiele als Kunstform feiern.

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„Stars des Jahrgangs sind kleine Spiele für unbeschwert unterhaltsame Erlebnisse“

Harald Schrapers. Foto: Spiel des Jahres

„Die Stars des diesjährigen Spielejahrgangs sind die kleinen Spiele für die unbeschwert unterhaltsamen Erlebnisse“, schreibt der Spiel-des-Jahres-Jury-Vorsitzende Harald Schrapers in seinem Kommentar zum Spielejahrgang 2019. Er ist außerdem davon überzeugt, dass auch in der Zukunft die übergroße Zahl der Brettspiele ganz ohne Elektronik auskommen werde.

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Spiel und Kulturkritik

Mehr als 60 Brettspielejournalisten und Blogger kamen als der Verein Spiel des Jahres zum Tag der Brettspielkritik 2019 nach Hamburg einlud. Hier der Eröffnungsvortrag von Stefan Gohlisch, Kulturredakteur der Neuen Presse Hannover und Jurymitglied Spiel des Jahres. „Leider erfahren wir in vielen Texten über Spiele wenig darüber, was sie mit uns machen“, sagte Gohlisch in der Eröffnungsrede und beschrieb damit einen roten Faden, der sich durch die Workshops und Diskussionsrunden der Veranstaltung zog.

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Politik trifft Brettspiel

Die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) hatte auf der Spiel 2018 zusammen mit dem Deutschen Kulturrat die Kulturpolitiker BAuf der Spiel 2018 in Essen fand erstmals ein öffentliches Gespräch zwischen Vertretern des analogen Spiels und der Politik statt. Die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) hatte zusammen mit dem Deutschen Kulturrat die Kulturpolitiker Bernd Petelkau, (MdL, CDU), Helge Lindh (MdB, SPD) und Erhard Grundl (MdB, Grüne) zu einer Podiumsdiskussion eingeladen Hier die SAZ-Aufzeichnung der Veranstaltung.

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Tabuthemen in Gesellschaftsspielen

Village. Foto: Pegasus Spiele

Die Gegenwart ist grausam und wunderschön. Sie ist bunt wie Konfetti, das auf einer Feier durch die Luft wirbelt. Sie ist schwarz wie ein verschmierter Kajal nach einer sexuellen Nötigung. Bücher und Filme thematisieren all diese Farben, all dieses Glück und Leid. Brettspiele nicht. Sie vermeiden in der Regel alles, was irritieren könnte, darunter Themen wie Tod, Homosexualität oder Depressionen. Warum ist das so?

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Spielen in Thailand

Foto: Sebastian Wenzel

Aydan Stuart wusste nicht, worauf er sich einlässt. Der Journalist des thailändischen Magazins Citylife wollte nur eine interessante Geschichte erzählen. Doch während der Recherche wurde er angefixt. Das Thema faszinierte ihn. Er traf sich immer wieder mit seinen Gesprächspartnern – nicht aus beruflichen Gründen, sondern zum Spaß. Stuart schrieb einen Artikel über die Brettspielszene in Chiang Mai. Inzwischen ist er selbst ein fester Bestandteil davon und süchtig nach Gesellschaftsspielen. Damit befindet sich der Journalist in Thailand in guter Gesellschaft.

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