„Im Spielejahrgang fällt große Vielfalt an sehr unterschiedlichen Spielen ins Auge“

Harald Schrapers. Foto: Spiel des Jahres

„Menschen möchten etwas gemeinsam erleben – auch und gerade in Zeiten, in denen wir viel zu Hause sind“, schreibt der Spiel-des-Jahres-Jury-Vorsitzende Harald Schrapers in seinem Kommentar zum Spielejahrgang 2020. Er freut sich außerdem über die steigende Qualität der Spiele.

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Spielkarten gegen Sexismus, Rassismus und Stigmatisierungen

Das bunte Deck. Foto: Sebastian Wenzel

Warum gibt es bei traditionellen Spielkarten keine Königin? Wieso haben alle Damen lange Haare? Warum sind alle Personen weiß? Diese Fragen haben sich die Spielköpfe gestellt und ein Kartendeck gestaltet, das die ganze Vielfalt der Gesellschaft abbilden soll; mit schwarzen Buben, kurzhaarigen Damen und Königinnen mit Kopftuch. Wir haben uns mit den Macherinnen über Stereotype, Aquarelle und Hasskommentare unterhalten.

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Spear’s Games: Virtuelle Reise durch die Spielegeschichte

Arbeiter und Arbeiterinnen vor dem Fabriktor J.W. Spear und Söhne an der Höfenerstraße um 1905. Foto: Museen der Stadt Nürnberg, Deutsches Spielearchiv

Das Deutsche Spielearchiv ist das Gedächtnis der Spielebranche. Dort lagern mehr als 30.000 Gesellschaftsspiele. Wegen Corona ist es im Moment geschlossen. Mit Google Arts & Culture können Interessierte trotzdem in den Regalen stöbern und in die Historie von Spear’s Games eintauchen, ein Familienunternehmen, das Spielegeschichte geschrieben hat.

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Corona trifft Spiel des Jahres: „Jury ist arbeitsfähig“

Bernhard Löhlein. Foto: Spiel des Jahres

Das Corona-Kontaktverbot hat auch Auswirkungen auf die Spiel-des-Jahres-Jury. Wieso ist sie arbeitsfähig, wenn man sich nicht mit Mitspielern treffen darf? Ist es seriös, momentan noch Rezensionen zu veröffentlichen? Und finden die Preisverleihungen wie geplant statt? Ein Interview mit Bernhard Löhlein, dem Sprecher der Jury.

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Alex Randolph: Fragmente aus dem Leben eines Spieleerfinders

Alex Randolph. Foto: Drei Hasen in der Abendsonne

Alex Randolph ist der Erfinder des Spieleerfinders. Seine Spiele waren so beliebt, dass er Verlage überzeugte, seinen Namen auf die Schachtel zu drucken. Früher war das unüblich, heute ist es Standard. Randolph erfand Sagaland, entschlüsselte im Zweiten Weltkrieg als Geheimagent feindliche Codes und freundete sich mit Herbert Feuerstein an. Wir veröffentlichen eine Leseprobe aus dem Buch „Die Sonnenseite“ über sein Leben.

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Spieleförderung: Millionen für Computerspiele

Foto: Oleg Gamulinskiy, Pixabay

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat entschieden: Die Entwicklung von Computerspielen soll 2020 mit 50 Millionen Euro gefördert werden. Außerdem sollen weitere Gelder bis 2023 fließen. Analoge Gesellschaftsspiele profitieren von der Förderung ebensowenig wie Spielefestivals, die Computerspiele als Kunstform feiern.

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