Soldat ärgere Dich nicht

Mensch ärgere Dich nicht. Dr. Simone Michel-von Dungern, Ausstellungspakete

Am Anfang war’s ein Kriegsspiel: 1914 begann die Erfolgsgeschichte von „Mensch ärgere Dich nicht“. In kurzer Zeit wurde das Gesellschaftsspiel zum Sinnbild deutscher Gemütlichkeit. Dabei verdankt es seine Beliebtheit einer gewieften Werbeaktion im Ersten Weltkrieg.

Weiterlesen …

Hexen gegen Huren

Was haben Huren und Juden gemeinsam? Sie waren im Mittelalter Randgruppen, genau wie Scharfrichter und angebliche Hexen. Der Historiker Christopher Barth ist Lehrer und hat ein Brettspiel über diese Randgruppen entwickelt. Er will damit Schüler sensibilisieren. Im Interview verrät er, wieso der Spielspaß nicht im Vordergrund steht und warum ihn die Darstellung des Mittelalters in vielen Gesellschaftsspielen stört.

Weiterlesen …

Auferstanden aus Kopien

DDR-Monopoly. Foto: Sebastian Wenzel

Bäume aus Knete, Spielbretter aus Kühlschranktüren: Weil es westdeutsche Gesellschaftsspiele in der DDR nicht gab, wurden sie im Osten einfach nachgebaut. Ob “Monopoly”, “Sagaland” oder “Malefiz”, alle Klassiker des Klassenfeindes wurden in den volkseigenen Bastelstuben kopiert.

Weiterlesen …

Ludi Romani: Spiele im alten Rom

Von wegen im Kolosseum der alten Römer wurden die Zuschauer gut unterhalten: Manchmal waren die Kämpfe in der Arena so langweilig, dass ein anderer Zeitvertreib hermusste. Also ritzen Besucher Spielfelder in Bänke und legten los. Überhaupt waren Brettspiele zur Zeit der Römer beliebt. Dirk Bracht vom Archäologischer Park Xanten erklärt,welches Spiel der Renner im Imperium war und wie glückspielsüchtige Römer den Staat austricksten.

Weiterlesen …