Spiel und Kulturkritik

Mehr als 60 Brettspielejournalisten und Blogger kamen als der Verein Spiel des Jahres zum Tag der Brettspielkritik 2019 nach Hamburg einlud. Hier der Eröffnungsvortrag von Stefan Gohlisch, Kulturredakteur der Neuen Presse Hannover und Jurymitglied Spiel des Jahres. „Leider erfahren wir in vielen Texten über Spiele wenig darüber, was sie mit uns machen“, sagte Gohlisch in der Eröffnungsrede und beschrieb damit einen roten Faden, der sich durch die Workshops und Diskussionsrunden der Veranstaltung zog.

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Brauchen wir einen neuen Spielejournalismus?

Was muss eine Spiele-Rezension haben, damit sie gelesen, gehört oder angesehen wird? Wie ausführlich müssen Journalisten oder Blogger Spielregeln erklären und wie wichtig ist das Spielgefühl? Sebastian Wenzel spricht mit Guido Heinecke und Synes Ernst über Spielejournalismus.

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Die Profikritiker

Guido Heinecke ist Chefredakteur von Tric Trac Deutschland, Udo Bartsch ist freier Journalist und Mitglied der Jury „Spiel des Jahres“. Im Interview verraten die zwei Journalisten, wie man ein professioneller Spielekritiker wird, was eine gute Rezension braucht und wie sich Spielekritiken für Tageszeitungen von Kritiken für Fachmagazine unterscheiden.

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Udo Bartsch: „Ich urteile mit dem Herzen“

Udo Bartsch. Foto: Spiel des Jahres, 2020

In Deutschland gibt es vergleichsweise wenige Journalisten, die professionell Gesellschaftsspiele rezensieren. Udo Bartsch ist einer davon. Für den Weser-Kurier ist “Bartsch in der Welt der Brettspiele so etwas wie Marcel Reich-Ranicki für die Literaturkritik”. Sein Urteil sei gefürchtet. Im Interview verrät das „Spiel des Jahres“-Jurymitglied, was eine gute Spielerezension ausmacht, wie Verlage auf negative Kritiken reagieren und welche Spieler er empfiehlt.

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