„Fehlen werden liebgewordene Gesichter und der besondere Geruch der Galeria“

Foto: SPIEL.digital

Normalerweise treffen sich Ende Oktober die Branche und Spieler aus aller Welt auf der SPIEL in Essen. Dieses Jahr findet die Messe wegen Corona nur virtuell statt. Wir haben mit Dominique Metzler, Geschäftsführerin des Friedhelm Merz Verlags, gesprochen; über die Auswirkungen von Corona auf die Branche, die Unterschiede zwischen BoardGameGeek und der SPIEL.digital sowie ihren Sprung ins kalte Wasser.

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Spiele-Autoren-Zunft übernimmt Autorenstipendium

Grafik: SAZ

Marco Teubner, Ulrich Blum und Jens-Peter Schliemann haben es bereits gewonnen: das Spieleautorenstipendium. Mehr als zwanzig Jahren organisierte der Verein Spiel des Jahres die Auszeichnung. Jetzt hat er aus Neutralitätsgründen beschlossen, sich auf die Rolle als Sponsor zu beschränken.

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Spieleförderung: Millionen für Computerspiele

Foto: Oleg Gamulinskiy, Pixabay

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat entschieden: Die Entwicklung von Computerspielen soll 2020 mit 50 Millionen Euro gefördert werden. Außerdem sollen weitere Gelder bis 2023 fließen. Analoge Gesellschaftsspiele profitieren von der Förderung ebensowenig wie Spielefestivals, die Computerspiele als Kunstform feiern.

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Verhaltenskodex für Verlage

Foto: Mattel

Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) hat Mattel gerügt. Der Spieleverlag hatte mit einer Aktion gegen den Deutschen Kommunikationskodex verstoßen. Dieser verpflichtet PR- und Marketingprofis auf Wahrhaftigkeit. Es wird Zeit, dass sich auch Verlage einen Verhaltenskodex geben.

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Promos als Bestechungsgeschenke

Foto: bunzellisa, Pixabay

Wählerstimmen, Likes und Daumen hoch: Verlage konkurrieren bei Spielepreisen um den Sieg und auf Neuheitenlisten um Aufmerksamkeit. Manchmal überschreiten sie dabei Grenzen und bestechen Wähler und Nutzer mit Promos. Zwei aktuelle Ereignisse geben Anlass zum Nachdenken.

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Was lernen Manager am Spieltisch?

Foto: Ylanite Koppens, Pixabay

Wirtschaftsmechanismen sind in Gesellschaftsspielen allgegegenwärtig. Spieler produzieren Waren, handeln mit Rohstoffen und bezahlen ihre Aktionen mit Geld. Klaus Teuber, Autor von „Die Siedler von Catan“, erklärt, was Unternehmer am Spieltisch lernen können. Und Ulrich Blum, Sprecher der Spiele-Autoren-Zunft (SAZ), verrät, warum in vielen Spielen der Kapitalismus wie im Lehrbuch funktioniert.

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Hotelgäste im Spielerausch

Foto: KMW

Jeden Herbst verwandelt sich das Ramada Hotel Willingen für zehn Tage in ein Paradies für Brettspieler. Während der Aktion „Spieletreff Sauerland“ beträgt die Zimmerauslastung fast hundert Prozent – und das in der Nebensaison.

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Schwarze Zahlen dank bunter Geschichten

Tanja Mues ist Produktmanagerin beim moses. Verlag. Fotos: moses. Verlag/Montage: Sebastian Wenzel

Die Geschäftsidee der Black Stories ist so einfach wie genial. Man nehme ein erfolgreiches Spielprinzip, das drei Voraussetzungen erfüllt. Erstens muss es Menschen begeistern.. Es sollte zweitens wenig Spielmaterial benötigen. Und drittens darf kein anderer Verlag Rechte an dem Spiel halten. Wenn man dann noch einen guten Illustrator hat, kann man mit relativ kleinem Aufwand einen großen Erfolg erzielen.

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Traue keiner Statistik

Foto: Gerd Altmann, Pixabay

Pfiffige Pressesprecher finden in jeder Statistik eine Entwicklung, die zu den eigenen Unternehmens- oder Branchenzielen passt. Wer keine Lust hat, sich durch Zahlenkolonnen zu wühlen, kann alternativ eine Umfrage in Auftrag geben. Da kann man Fragen so stellen, dass genau das Ergebnis rauskommt, das gesucht wurde. Beispiel gefällig? Stellen wir uns die Frage: Was ist in Deutschland beliebter? Computer- oder Brettspiele?

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