Spielkarten gegen Sexismus, Rassismus und Stigmatisierungen

Warum gibt es bei traditionellen Spielkarten keine Königin? Wieso haben alle Damen lange Haare? Warum sind alle Personen weiß? Diese Fragen haben sich die Spielköpfe gestellt und ein Kartendeck gestaltet, das die ganze Vielfalt der Gesellschaft abbilden soll; mit schwarzen Buben, kurzhaarigen Damen und Königinnen mit Kopftuch. Wir haben uns mit den Macherinnen über Stereotype, Aquarelle und Hasskommentare unterhalten.

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Politik trifft Brettspiel

Die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) hatte auf der Spiel 2018 zusammen mit dem Deutschen Kulturrat die Kulturpolitiker BAuf der Spiel 2018 in Essen fand erstmals ein öffentliches Gespräch zwischen Vertretern des analogen Spiels und der Politik statt. Die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) hatte zusammen mit dem Deutschen Kulturrat die Kulturpolitiker Bernd Petelkau, (MdL, CDU), Helge Lindh (MdB, SPD) und Erhard Grundl (MdB, Grüne) zu einer Podiumsdiskussion eingeladen Hier die SAZ-Aufzeichnung der Veranstaltung.

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Tabuthemen in Gesellschaftsspielen

Village. Foto: Pegasus Spiele

Die Gegenwart ist grausam und wunderschön. Sie ist bunt wie Konfetti, das auf einer Feier durch die Luft wirbelt. Sie ist schwarz wie ein verschmierter Kajal nach einer sexuellen Nötigung. Bücher und Filme thematisieren all diese Farben, all dieses Glück und Leid. Brettspiele nicht. Sie vermeiden in der Regel alles, was irritieren könnte, darunter Themen wie Tod, Homosexualität oder Depressionen. Warum ist das so?

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„Frauen bevorzugen eher kommunikative Spiele“

Foto: Sebastian Wenzel

Männer dominieren die Spielebranche: als Autoren, Illustratoren, Redakteure, Verleger und Kritiker. Frauen spielen trotzdem gerne. Sie bevorzugen aber anscheinend andere Spiele als Männer. Und sie reden lieber, anstatt sich aufs Gewinnen zu konzentrieren. Es gibt keine Studien, die das wissenschaftlich belegen – aber zahlreiche Indizien.

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Hexen gegen Huren

Was haben Huren und Juden gemeinsam? Sie waren im Mittelalter Randgruppen, genau wie Scharfrichter und angebliche Hexen. Der Historiker Christopher Barth ist Lehrer und hat ein Brettspiel über diese Randgruppen entwickelt. Er will damit Schüler sensibilisieren. Im Interview verrät er, wieso der Spielspaß nicht im Vordergrund steht und warum ihn die Darstellung des Mittelalters in vielen Gesellschaftsspielen stört.

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Judenvernichtung als Brettspiel

Das Brettspiel Train von Brenda Brathwaite thematisiert den Holocaust und irritiert damit die Spieler. Foto: Buzzpuzzle/Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Das Brettspiel Train schockiert. Die Gewinner fühlen sich schlecht. Einige weinen. Selbst der Staat hatte Probleme mit dem Werk von Brenda Brathwaite. Alle, die vor wenigen Monaten bei Google nach „Train“ und „Brettspiel“ suchten, sahen den Hinweis: „Aus Rechtsgründen hat Google 1 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt.“ Inzwischen ist diese Meldung verschwunden.

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