Annalena Baerbock: Stumme Botschafterin des Spielens

DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. Foto: DVSI

Annalena Baerbock ist das neue Gesicht der Initiative „Botschafter*in des Spielens“. Fragen dazu will die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen nicht beantworten. Ulrich Brobeil, Geschäftsführer des Deutschen Verbandes der Spielwarenindustrie (DVSI), schon. Der DVSI hat die Initiative ins Leben gerufen, nicht ganz uneigennützig.


Weiterlesen …

Politik-Arena auf der gamescom: Debatt(l)e Royale

Paul Ziemiak (CDU), Lars Klingbeil (SPD), Linda Teuteberg (FDP), Jörg Schindler (Die Linke) und Michael Kellner (Bündnis 90/Die Grünen) diskutierten auf dem gamescom congress 2020 in der „Debatt(l)e Royale“ über Games digitale Bildung und das Miteinander im Netz. Der YouTubeer Peter Smits (PietSmiet) und die E-Sport-Moderatorin Phylicia Whitney (Flitzi) moderierten die Veranstaltung.

Weiterlesen …

Spielkarten gegen Sexismus, Rassismus und Stigmatisierungen

Das bunte Deck. Foto: Sebastian Wenzel

Warum gibt es bei traditionellen Spielkarten keine Königin? Wieso haben alle Damen lange Haare? Warum sind alle Personen weiß? Diese Fragen haben sich die Spielköpfe gestellt und ein Kartendeck gestaltet, das die ganze Vielfalt der Gesellschaft abbilden soll; mit schwarzen Buben, kurzhaarigen Damen und Königinnen mit Kopftuch. Wir haben uns mit den Macherinnen über Stereotype, Aquarelle und Hasskommentare unterhalten.

Weiterlesen …

Educators‘ Day: Spielstarke Schulen

Kinder lernen beim Spielen viele Dinge, die sie auch in der Schule brauchen. Die Spieleexpertin Christina Valentiner-Branth erklärte beim Educators‘ Day auf der Spiel 2019, wie Lehrerinnen und Lehrer davon profitieren und Spiele im Unterricht einsetzen können.

Weiterlesen …

Politik trifft Brettspiel

Die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) hatte auf der Spiel 2018 zusammen mit dem Deutschen Kulturrat die Kulturpolitiker BAuf der Spiel 2018 in Essen fand erstmals ein öffentliches Gespräch zwischen Vertretern des analogen Spiels und der Politik statt. Die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) hatte zusammen mit dem Deutschen Kulturrat die Kulturpolitiker Bernd Petelkau, (MdL, CDU), Helge Lindh (MdB, SPD) und Erhard Grundl (MdB, Grüne) zu einer Podiumsdiskussion eingeladen Hier die SAZ-Aufzeichnung der Veranstaltung.

Weiterlesen …

Tabuthemen in Gesellschaftsspielen

Village. Foto: Pegasus Spiele

Die Gegenwart ist grausam und wunderschön. Sie ist bunt wie Konfetti, das auf einer Feier durch die Luft wirbelt. Sie ist schwarz wie ein verschmierter Kajal nach einer sexuellen Nötigung. Bücher und Filme thematisieren all diese Farben, all dieses Glück und Leid. Brettspiele nicht. Sie vermeiden in der Regel alles, was irritieren könnte, darunter Themen wie Tod, Homosexualität oder Depressionen. Warum ist das so?

Weiterlesen …

„Frauen bevorzugen eher kommunikative Spiele“

Foto: Sebastian Wenzel

Männer dominieren die Spielebranche: als Autoren, Illustratoren, Redakteure, Verleger und Kritiker. Frauen spielen trotzdem gerne. Sie bevorzugen aber anscheinend andere Spiele als Männer. Und sie reden lieber, anstatt sich aufs Gewinnen zu konzentrieren. Es gibt keine Studien, die das wissenschaftlich belegen – aber zahlreiche Indizien.

Weiterlesen …

Soldat ärgere Dich nicht

Mensch ärgere Dich nicht. Dr. Simone Michel-von Dungern, Ausstellungspakete

Am Anfang war’s ein Kriegsspiel: 1914 begann die Erfolgsgeschichte von „Mensch ärgere Dich nicht“. In kurzer Zeit wurde das Gesellschaftsspiel zum Sinnbild deutscher Gemütlichkeit. Dabei verdankt es seine Beliebtheit einer gewieften Werbeaktion im Ersten Weltkrieg.

Weiterlesen …

Spiele für Blinde

Wie erkennen Blinde, was auf dem Spielbrett passiert? Wieso kämpfen sie oft nicht nur gegen die Gegner, sondern auch mit dem Spielmaterial? Und bei welchen Spielen, haben blinde blinde und sehbehinderte Personen vielleicht sogar einen Vorteil? Wir haben uns in Chemnitz auf die Suche nach den Antworten gemacht.

Weiterlesen …

Spielen in der Schule

Neben Mathe, Bio und Englisch stehen in einigen Schulen auch Spiele auf dem Stundenplan. Wir haben eine Berliner Grundschule besucht und jungen Spieleautoren über die Schulter geblickt. Außerdem haben wir uns mit dem Spielpädagogen Jürgen Kerber unterhalten. Er spielt mit Schülern das Rollenspiel „Das Schwarze Auge“ und verrät, was die Kinder dabei lernen.

Weiterlesen …

Hexen gegen Huren

Was haben Huren und Juden gemeinsam? Sie waren im Mittelalter Randgruppen, genau wie Scharfrichter und angebliche Hexen. Der Historiker Christopher Barth ist Lehrer und hat ein Brettspiel über diese Randgruppen entwickelt. Er will damit Schüler sensibilisieren. Im Interview verrät er, wieso der Spielspaß nicht im Vordergrund steht und warum ihn die Darstellung des Mittelalters in vielen Gesellschaftsspielen stört.

Weiterlesen …

Judenvernichtung als Brettspiel

Das Brettspiel Train von Brenda Brathwaite thematisiert den Holocaust und irritiert damit die Spieler. Foto: Buzzpuzzle/Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Das Brettspiel Train schockiert. Die Gewinner fühlen sich schlecht. Einige weinen. Selbst der Staat hatte Probleme mit dem Werk von Brenda Brathwaite. Alle, die vor wenigen Monaten bei Google nach „Train“ und „Brettspiel“ suchten, sahen den Hinweis: „Aus Rechtsgründen hat Google 1 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt.“ Inzwischen ist diese Meldung verschwunden.

Weiterlesen …

Mächtiger als Merkel: Wie Spieleautoren Gesetze machen

Wie bringt man Menschen dazu, freiwillig Regeln anzunehmen? Warum sind Spiele leicht verständlich, machen Spaß und animieren zu kooperativer Konkurrenz? Warum sind Gesetze kompliziert, erzeugen Widerwillen und wirken so oft unfair? Marcel-André Casasola Merkle beantwortete diese und andere Fragen auf der Republica in seinem Vortrag „Mächtiger als Merkel: Wie Brettspielentwickler Gesetze machen (würden)“.

Weiterlesen …