Tabuthemen in Gesellschaftsspielen

Village. Foto: Pegasus Spiele

Die Gegenwart ist grausam und wunderschön. Sie ist bunt wie Konfetti, das auf einer Feier durch die Luft wirbelt. Sie ist schwarz wie ein verschmierter Kajal nach einer sexuellen Nötigung. Bücher und Filme thematisieren all diese Farben, all dieses Glück und Leid. Brettspiele nicht. Sie vermeiden in der Regel alles, was irritieren könnte, darunter Themen wie Tod, Homosexualität oder Depressionen. Warum ist das so?

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Storytelling für Spieleautoren

Was haben Drehbuchdramaturgie und Storytelling mit Brettspielen zu tun? Daniel Danzer beantwortet diese Frage in seinem Vortrag „Storytelling & Spiele“, den er 2017 auf der Spieleautorentagung in Weilburg gehalten hat.

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Der Codenames-Übersetzer

Michael Kröhnert. Foto: Sebastian Wenzel

Michael Kröhnert hat Codenames ins Deutsche übersetzt und ist mitverantwortlich für den Erfolg des Spiels. Wir sprachen mit ihm über Homonyme, Zentaur und Momente, in denen er sich freut, dass sein Name nicht in Anleitungen auftaucht.

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Spielen in Thailand

Foto: Sebastian Wenzel

Aydan Stuart wusste nicht, worauf er sich einlässt. Der Journalist des thailändischen Magazins Citylife wollte nur eine interessante Geschichte erzählen. Doch während der Recherche wurde er angefixt. Das Thema faszinierte ihn. Er traf sich immer wieder mit seinen Gesprächspartnern – nicht aus beruflichen Gründen, sondern zum Spaß. Stuart schrieb einen Artikel über die Brettspielszene in Chiang Mai. Inzwischen ist er selbst ein fester Bestandteil davon und süchtig nach Gesellschaftsspielen. Damit befindet sich der Journalist in Thailand in guter Gesellschaft.

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Hybridspiele: Gesellschaftsspiele 2.0

Die Kombination aus digitalen und analogen Spielen ermöglicht neue Erlebnisse: Das Handy erklärt Regeln, überwacht ob Figuren richtig auf dem Brett stehen und zählt Punkte. Hybridspiele verändern aber nicht nur das Spielerlebnis, sondern stellen auch Autoren, Programmierer und Unternehmen vor neue Herausforderungen. Ein Vortrag von Sebastian Wenzel im Heimathafen Wiesbaden.

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„Frauen bevorzugen eher kommunikative Spiele“

Foto: Sebastian Wenzel

Männer dominieren die Spielebranche: als Autoren, Illustratoren, Redakteure, Verleger und Kritiker. Frauen spielen trotzdem gerne. Sie bevorzugen aber anscheinend andere Spiele als Männer. Und sie reden lieber, anstatt sich aufs Gewinnen zu konzentrieren. Es gibt keine Studien, die das wissenschaftlich belegen – aber zahlreiche Indizien.

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Soldat ärgere Dich nicht

Mensch ärgere Dich nicht. Dr. Simone Michel-von Dungern, Ausstellungspakete

Am Anfang war’s ein Kriegsspiel: 1914 begann die Erfolgsgeschichte von „Mensch ärgere Dich nicht“. In kurzer Zeit wurde das Gesellschaftsspiel zum Sinnbild deutscher Gemütlichkeit. Dabei verdankt es seine Beliebtheit einer gewieften Werbeaktion im Ersten Weltkrieg.

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Spiele für Blinde

Wie erkennen Blinde, was auf dem Spielbrett passiert? Wieso kämpfen sie oft nicht nur gegen die Gegner, sondern auch mit dem Spielmaterial? Und bei welchen Spielen, haben blinde blinde und sehbehinderte Personen vielleicht sogar einen Vorteil? Wir haben uns in Chemnitz auf die Suche nach den Antworten gemacht.

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Brettspielapps: Vom Küchentisch aufs Mobiltelefon

Wie entstehen Apps zu Gesellschaftsspielen? Welche Brettspiele können unkompliziert digitalisiert werden? Welche nicht? Und was zeichnet eigentlich ein gelungene Brettspielapp aus? Wir haben darüber mit Volker Hirsch von Ravensburger Digital und Martin Pittenauer von TheCodingMonkeys gesprochen.

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Brauchen wir einen neuen Spielejournalismus?

Was muss eine Spiele-Rezension haben, damit sie gelesen, gehört oder angesehen wird? Wie ausführlich müssen Journalisten oder Blogger Spielregeln erklären und wie wichtig ist das Spielgefühl? Sebastian Wenzel spricht mit Guido Heinecke und Synes Ernst über Spielejournalismus.

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