Village. Foto: Pegasus Spiele

Tabuthemen in Gesellschaftsspielen

Die Gegenwart ist grausam und wunderschön. Sie ist bunt wie Konfetti, das auf einer Feier durch die Luft wirbelt. Sie ist schwarz wie ein verschmierter Kajal nach einer sexuellen Nötigung. Bücher und Filme thematisieren all diese Farben, all dieses Glück und Leid. Brettspiele nicht. Sie vermeiden in der Regel alles, was irritieren könnte, darunter Themen wie Tod, Homosexualität oder Depressionen. Warum ist das so?

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Foto: Sebastian Wenzel

Spielen in Thailand

Aydan Stuart wusste nicht, worauf er sich einlässt. Der Journalist des thailändischen Magazins Citylife wollte nur eine interessante Geschichte erzählen. Doch während der Recherche wurde er angefixt. Das Thema faszinierte ihn. Er traf sich immer wieder mit seinen Gesprächspartnern – nicht aus beruflichen Gründen, sondern zum Spaß. Stuart schrieb einen Artikel über die Brettspielszene in Chiang Mai. Inzwischen ist er selbst ein fester Bestandteil davon und süchtig nach Gesellschaftsspielen. Damit befindet sich der Journalist in Thailand in guter Gesellschaft.

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Hybridspiele: Gesellschaftsspiele 2.0

Die Kombination aus digitalen und analogen Spielen ermöglicht neue Erlebnisse: Das Handy erklärt Regeln, überwacht ob Figuren richtig auf dem Brett stehen und zählt Punkte. Hybridspiele verändern aber nicht nur das Spielerlebnis, sondern stellen auch Autoren, Programmierer und Unternehmen vor neue Herausforderungen. Ein Vortrag von Sebastian Wenzel im Heimathafen Wiesbaden.

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Foto: Sebastian Wenzel

Schutz vor Schmutz: Spiele archivieren

Spiele kennen zahlreiche Feinde: zum Beispiel Finger, Sonnenlicht und Schutzfolien. Wer wirklich lange Freude an seinen Spielen haben will, sollte deshalb einige Dinge beachten. Im Interview verrät Stefanie Kuschill vom Deutschen Spielearchiv Nürnberg, warum sie Zippbeutel durch Pergamintüten ersetzt, weshalb Schutzfolien gefährlich sind und wieso Profis Spiele nur mit Handschuhen anfassen.

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Foto: Sebastian Wenzel

„Frauen bevorzugen eher kommunikative Spiele“

Männer dominieren die Spielebranche: als Autoren, Illustratoren, Redakteure, Verleger und Kritiker. Frauen spielen trotzdem gerne. Sie bevorzugen aber anscheinend andere Spiele als Männer. Und sie reden lieber, anstatt sich aufs Gewinnen zu konzentrieren. Es gibt keine Studien, die das wissenschaftlich belegen – aber zahlreiche Indizien.

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