Traue keiner Statistik

Foto: Gerd Altmann, Pixabay

Pfiffige Pressesprecher finden in jeder Statistik eine Entwicklung, die zu den eigenen Unternehmens- oder Branchenzielen passt. Wer keine Lust hat, sich durch Zahlenkolonnen zu wühlen, kann alternativ eine Umfrage in Auftrag geben. Da kann man Fragen so stellen, dass genau das Ergebnis rauskommt, das gesucht wurde. Beispiel gefällig? Stellen wir uns die Frage: Was ist in Deutschland beliebter? Computer- oder Brettspiele?

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Der Spielbetrieb

Foto: Dorfgasthof Tschitscher

Im Hotel von Dieter Mayr-Hassler gibt es keine Fernseher, dafür jede Menge Brett- und Kartenspiele. Seit 1672 ist der österreichische Dorfgasthof Tschitscher im Familienbesitz. Doch Tradition alleine reicht heute nicht, um Besucher anzulocken. Mayr-Hassler grübelte daher vor einigen Jahren über eine neue Geschäftsidee und vermarktet sein Haus seitdem als Spiele-, Lese- und Hörbuch-Gasthof.

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Minderheiten in die Tasche stecken

Karten des Minderheitenquartetts. Foto: Zeitschrift – das Magazin. Illustration: Laura Oechel

Quartette und obskure Themen verhalten sich wie der Teufel und Höllenwasser. Sie ziehen sich magisch an. Beim Minderheitenquartett der „Zeitschrift – das Magazin“ muss man Randgruppen gegeneinander ausspielen, um zu gewinnen. Wer es politisch korrekt mag, sollte das Satirespiel gleich zur Seite legen.

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“Spielen ist Luxus”

So spielt die Welt. Fotos: jarts/Peer Sylvester/Bambus Spieleverlag/photocase.com. Montage: Sebastian Wenzel.

Der Buch- und Spieleautor Peer Sylvester ist um die Erde gereist. In seinem Werk “So spielt die Welt – Ein Reiseführer durch die internationale Spieleszene” hat er seine Erfahrungen festgehalten. Wir fragten Peer, wie sich deutsche Spielevorlieben von denen anderer Nationen unterscheiden, welche Spiele auf einer Reise auf keinen Fall fehlen dürfen und was das beste Spiel der Welt ist.

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Ludi Romani: Spiele im alten Rom

Von wegen im Kolosseum der alten Römer wurden die Zuschauer gut unterhalten: Manchmal waren die Kämpfe in der Arena so langweilig, dass ein anderer Zeitvertreib hermusste. Also ritzen Besucher Spielfelder in Bänke und legten los. Überhaupt waren Brettspiele zur Zeit der Römer beliebt. Dirk Bracht vom Archäologischer Park Xanten erklärt,welches Spiel der Renner im Imperium war und wie glückspielsüchtige Römer den Staat austricksten.

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